Diese Seite gehört zum Evangelischen Jugendwerk in Württemberg

Team-Blog


Nachtreffen - Tag 3

25.11.2012

Der dritte und letzte Tag begann entspannt um viertel nach Neun. Wir machten uns frisch, packten unsere Sachen und marschierten zum Bahnhof. Dort stiegen wir in den Metronom, welcher er uns zielstrebig nach Norden brachte.

Da der gestrige Tag recht anstrengend war, verbrachten wir einen Großteil der Fahrt mit Lesen oder Schlafen.

Am Hamburger Hauptbahnhof trennten sich unsere Wege und ein großes Abenteuer ging dem Ende zu. 

Es war mal wieder eine tolle Tour und auch das Reisen mit dem Nahverkehr kann Spaß machen.

Jetzt freuen wir uns um so mehr auf die kommenden GermanGames, denn das Fernweh kommt schon wieder in mir hoch.

 

Bis bald,

eure sechs ??????

Lewke, Thies, Jonas, Maxi, Joshua und Joel


Nachtreffen - Tag 2

25.11.2012

 

Einigermaßen ausgeschlafen und zu einer GermanGames-typischen Uhrzeit standen wir um 06:15 Uhr auf, um uns für das nächste Abenteuer fertig zu machen. Wir gingen zu Fuß zum Bahnhof und plünderten auf dem Weg noch einen Supermarkt, der dankenswerter Weise schon um 7 Uhr geöffnet hatte. Frohen Mutes ging es dann weiter in Richtung Bahnhof. Auf dem Vorplatz begegneten uns schon die ersten gestrandeten Seelen, die augenscheinlich die Nacht durchgefeiert hatten und nun wie Zombies ziellos durch die Gegend wankten. 

Unser Zug stand schon auf dem Gleis und so machten wir noch schnell ein Foto und stiegen ein. Was wir nicht wussten - der VfL Osnabrück hatte heute ein Auswärtsspiel in Aachen. Und wir wollten nach Köln. Und irgendwie fuhren dann alle Fußballfans mit uns in die selbe Richtung. Obwohl es erst morgens um halb neun war, hatten einige schon richtig gute Stimmung und brachten das lautstark zum Ausdruck. Die übrigen bemühten sich währenddessen die mitgebrachten Bierkisten zu leeren. Fußballfans sind keine Verbrecher - aber nervig ;)

Nach einem Zwischenstopp in Münster und Duisburg kamen wir schließlich in Köln an. Am Hauptbahnhof suchten wir die Schließfächer, um unserer Rucksäcke zu verstauen. Anstatt Schließfächern gab es einen Automaten, in den man sein Gepäck legte und dieses wurde dann unterirdisch verstaut. Über eine Magnetstreifenkarte konnte man dann nach seinem Aufenthalt das Gepäck zurückholen lassen. Wir guckten uns aus sicherer Entfernung erstmal die Bedienung des Automaten an und starten dann den ersten eigenen Versuch. 6 Euro sollte die Gepäckaufbewahrung kosten, das war schon recht teuer. Ich schob einen 20 Euro-Schein in den Automaten und plätzlich kam eine Magnetstreifenkarte aus dem Automaten, zusammen mit meinem 20 Euro-Schein.. Neugierig schob ich die Magnetstreifenkarte in den dafür vorgesehenen Schlitz am Automaten und plötzlich öffnete sich ein Fach und darin stand eine weiße Papiertüte von einem Modehersteller. In der Tüte waren Kleidungsstücke und ein Kassenbon. Aus dem Gepäckaufbewahrungsautomaten war ein Geschenkeautomat geworden. Da es sich aber um Frauenkleidung handelte und sicherlich irgendjemand die Tüte vermissen wird, gaben wir sie bei der Schließfachautomatenaufsicht ab. Nun war uns klar, dass wir die Rucksäcke auf keinen Fall in den Automaten schieben wollten, denn den Ärger hinterher wollten wir uns ersparen. Wir gingen letztendlich zur Bundespolizei. Mit denen hatten wir ja bereits im Sommer gute Erfahrungen gemacht. Auch diese Polizisten waren sehr hilfsbereit und wir legten unsere Rucksäcke in die Waffenkammer, mit dem guten Gefühl, später nichts vermissen zu müssen.

Dann eroberten wir die Innenstadt. Besichtigten den Dom von außen und innen, schlenderten durch die überfüllte Innenstadt, aßen eine Kleinigkeit bei mySub und kauften uns Berliner. Die Berliner waren in einer Bäckerei im Angebot. Zwei Berliner für einen Euro. Der Preis war fair. Maxi kaufte noch einen Streifen Streuselkuchen für einen Euro, der war jedoch so hart, dass man damit Häuser bauen könnte. In der Tüte mit den zwei Berlinern fanden wir eine Postkarte. Die Bäckerei hatte gerade eine Sonderaktion. Man konnte diese Postkarte beliebig beschreiben und adressieren und die Bäckerei übernahm dann das Porto. Wir sind gespannt, ob sie jemals ankommt.

Natürlich ließen wir uns nicht die Brücke mit den Vorhängeschlössern in der Nähe des Bahnhofs entgehen. Es war beeindruckend, wie viele verschiedene Schlössertypen es gab und auch die Menge überwältigte uns.

Am Rheinufer tranken wir dann standesgemäß noch ein Kölsch, naja, lecker war es nicht, aber das gehört nunmal dazu.

Anschließend holten wir die Rucksäcke wieder ab und fuhren mit dem Zug über Paderborn und Ottbergen nach Göttingen.

Hier marschierten wir zum CVJM, wo wir unser Nachtlager vorbereiten. Anschließend gingen wir in die Innenstadt und verbrachten nach einer kleinen Stärkung einen angenehmen Abend samt Livemusik im Irish Pub.

Gegen 1 Uhr hieß es dann, Licht aus, ab ins Bett!

 


Nachtreffen -Tag 1

24.11.2012

Auf diesen Tag hatten wir alle wochenlang gewartet und uns riesig darauf gefreut. Nun war es da. Unser Nachtreffen. Als ich meinen Rucksack schulterte und am Fischmarkt auf die Straße trat, roch die Luft nach Abenteuer und Heldentaten. Auf dem Weg zum Bahnhof besorgte ich mir noch ein neues Buch als Reiselektüre, denn mein Buch dee GermanGames, Into the wild von Krakauer hatte ich bereits auf demdich Weg nach Berlinzuende gelesen. Von Hamburg fuhr ich nach Hemmoor, um den Rest der sechs ?????? einzusammeln. Leider war das Team auf fünf ????? geschrumpft, Joel wollte nicht mitkommen. Am Bahnhof gab es noch eine kleine Stärkung, einen Cheeseburger. Leider hatte die nette Bedienung das Fleisch vergessen. Also bekam ich ein Brötchen mit Röstzwiebeln und mit Käse überbackenen Salat. Auch mal was neues... Bei strömenden Regen machten wir uns auf den Weg. Erster Zwischstopp war Cuxhaven. Nach kurzem Aufenthalt, einer Stärkung und einem brandneuen Phase 10 Masters in der Tasche ging es weiter mit dem regionalen Zugservice EVB. Zum Umsteigen hatten wir 5 min. Zumindest theoretisch. Denn eigentlich sollten wir um 17:18 in Bremerhaven-Lehe ankommen. Um 17:22 ging ich zum Schaffner und fragte ihn, ob wir den Anschlusszug noch kriegen würden. Er verschwand in seiner Kabine und kam raus mit den Worten: Vielleicht wartet der Zug, vielleicht auch nicht. Kurz vor Erreichen des Bahnhofs machte die Lokführerin eine Durchsage: Und vor uns sehen wir die Rücklichter des Anschlusszuges, der doch nicht warten wollte. Aber der Schaffner sagte uns bei Aussteigen, dass wir ruhig mit zum Hauptbahnhof fahren sollen, dort wartet der Anschlusszug sicher. Gesagt, getan und dieses Mal hatten wir Glück. Wir erreichten unsren Zug und kamen mit leichter Verspätung in Osnabrück an. Hier erwartete uns Bodo vom CVJM Osnabrück, welcher uns zur Villa des CVJM fuhr, dem Sitz des CVJM Osnabrück. Hier zeigte er uns unser Nachtlager für sie kgingen durch dieommende Nacht. Wir machten uns frisch und zogen erstmal los in die Innenstadt von Osnabrück. Die Stadt machte eiben verschlafenen Eindruck. Wir gingen durch die Gassen, versorgten uns unterwegs mit Pizza und kehrten schlussendlich zurück in unsere Villa. Hier wurde noch das neue Phase 10 Masters ausprobiert und dann bauten wir das Nachtlager auf. Die anderen schlummern schon wieder in ihren Schlafsäcken und ich bin froh, zufrieden und glücklich mit dem Team wieder auf Reisen zu sein. Bis morgen!


Das Nachtreffen naht

19.11.2012

Wie bei jeder guten Freizeit gibt es natürlich auch bei den GermanGames ein Nachtreffen. Aber nicht, wie sonst, irgendwo im CVJM Heim bei Fotos und Pizza...

Nein! Wir fahren noch einmal los, rauf auf die Schiene und mit Vollgas durch Deutschland.

Wir werden berichten ;)


Ein ausfürhlicher Reisebericht unserer Tour!!

13.09.2012

German Games – in 11 Tagen durch Deutschland

Ein Reisebericht

01.08.2012 09.45 Uhr Heimatbahnhof Oppenweiler: vier Jungs und zwei Mitarbeiter stehen am Bahnhof in unserer kleinen schwäbischen Idylle und warten auf den Zug. Ein Zug, der uns erst einmal „nur“ nach Stuttgart zum Hauptbahnhof bringen wird. Dort wird im Bahnhof die Auftaktveranstaltung zu den German Games 2012 stattfinden. Noch ist nicht so ganz klar was uns alles erwartet. Was feststeht: wir haben 11 Tage Zeit Deutschland zu erkunden und kennen zu lernen, dabei die Möglichkeit in 25 Städten Aufgaben zu erledigen und so möglichst viele Punkte zu sammeln. Diese werden uns dann in diesem Spiel hoffentlich weit nach vorne bringen, um dann um den Sieg mit zu spielen. Was wir auch wissen: für Verpflegung und Unterkunft, Streckenplanung und Strategie des Spiels sind wir selbst verantwortlich. Wie die Aufgaben aussehen wissen wir noch nicht, denn diese werden wir erst in Stuttgart erhalten. Was uns aber klar ist: Es wird sicher eine herausfordernde Zeit, eine erlebnisreiche Zeit, wir werden unser Land kennen lernen und wir wollen am Ende gerne vorne mit dabei sein!

11.16 Uhr im Hauptbahnhof Stuttgart – kleine Schalterhalle. Hier findet nun die Auftaktveranstaltung statt. Es ist eine von drei gleichzeitig stattfindenden Auftaktveranstaltungen in Deutschland. Die, zu der die meisten der teilnehmenden 16 Gruppen angereist sind. Und gleich zu Beginn die Aussage:  „Da, schaut euch den Bahnhof an - bald wird er unter der Erde sein.“ Und schon wird uns auch bewusst, wie sehr einem Politik und Geschichte im Alltag begegnet, begegnen kann, wenn man mit offenen Augen unterwegs ist. Nach einer etwa dreiviertelstündigen Auftaktveranstaltung mit dem Leitungsteam um Reiner Oberländer und Timm Ruckaberle, einer Andacht mit einem „Wort auf den Weg“, erhalten wir unsere „German Games“ Tasche mit allen wichtigen Infos und unserem Tourbuch. Und dann um 12.00 Uhr geht es los! Offizieller Startschuss nach einem eilig aufgenommenen Gruppenbild und schon sind wir auf dem Weg zum Bahnsteig. Wir haben die Wahl und haben uns für Gleis 16 entschieden. Mit dem ICE nach Ulm. Von dort aus soll es dann zur ersten Spielstadt nach Oberstdorf gehen.

Oberstdorf, die südlichste Stadt unserer ganzen Tour, ist nach drei Bahnpannen erreicht. Nun gilt es die Aufgaben zu erledigen. Zwei weitere Gruppen sind mit uns angekommen. Natürlich wollen wir ihnen nicht beim Lösen der Aufgaben behilflich sein! Und so ziehen wir durch die Stadt mit unseren Rücksäcken, die uns in den nächsten elf Tagen ständiger Begleiter sein werden - mal als Transportmittel für Kleidung, „Werkzeug“, Einkäufe, Lebensmittel, Getränke, mal als Kopfkissen oder Stuhl oder auch mal als Hilfsmittel für manche Aufgaben. Doch immer wieder sind sie uns auch einfach lästig wegen des hohen Gewichts, das zwischen 13 und 23 Kilo liegt. Wir merken schnell, dass wir als Reisegruppe begutachtet werden, aber dennoch werden wir an den meisten Orten freundlich aufgenommen. Oberstdorf - kleines Städtchen, tolles Panorama und Tourismus soweit das Auge reicht. Die Aufgaben sind schnell erledigt und einige Fotos für unser Tourtagebuch geschossen. Doch dann die Frage: „Was und wann Essen wir?“ Schnell sind sich alle einig, dass wir in den nächsten Tagen darauf achten müssen, dass das Essen ausreichend, sättigend, gesund und „tragbar“ ist. Also auf zum Bäcker einen Laib Brot kaufen und dann zum Supermarkt. Auf dem Speiseplan stehen Wurst, Schinken, Käse, ein Glas Nutella, Äpfel und Gemüsegurken. Gegessen wird auf dem Bahnhofsvorplatz in einer gemütlichen kleinen Anlage und dann geht es auch direkt weiter zum nächsten Ziel. Gegen 22.00 Uhr erreichen wir, nach einem herrlichen Sonnenuntergang: München. Die zweite Landeshauptstadt an einem Tag. Was für ein Gegensatz! Bergidylle gegen Millionenstadt! Nach einer kurzen Orientierung vor Ort geht es los! Zuerst „erledigen“ wir dort ein angeleitetes Gruppenspiel und erforschen dann die Stadt, um unsere Aufgaben spielen zu können. Es wird eine Nachtaktion und wir haben Bedenken die Aufgaben überhaupt lösen zu können. Wer ist denn nachts auf der Straße unterwegs und kann uns behilflich sein? Und wer lässt sich nachts mit uns fotografieren, so wie es bei vielen Aufgaben gefordert ist? Über den „Stachus“ geht es langsam aber sicher in die Innenstadt! Und wir sind überrascht. Ein völlig anderer Flair und eine anscheinend ganz andere Mentalität als vor wenigen Stunden in Oberstdorf. Alles wirkt so „südländisch“ und trotz der vorangeschrittenen Zeit sind die Straßencafés voll. Die Stadt lebt und ist hellwach. Das motiviert uns. Das alte und das neue Rathaus, der Marienplatz, der Viktualienmarkt, der „alte Peter“, das Hofbräuhaus, die drei Stadttore der Innenstadt, Begegnungen  und Gespräche mit Menschen in unterschiedlichstem Alter und mit unterschiedlichstem Herkunftshintergrund. Kommunikation mit Händen und Füssen - wir sind überrascht was wir hier so alles erleben. Dann die letzte Aufgabe. Die Synagoge in München finden und dort ein Foto machen. Auf dem Weg dorthin dann ein Mann, der plötzlich auf die Straße fällt. Ohne Worte rennt gleich einer der Jungs los. Der Fremde liegt neben der Ampel, halb auf der Fahrbahn. Ein Betreuer und ein weiterer Jugendlicher eilen nach kurzer Absprache zur Hilfe, während die anderen einen Platz suchen, um mit allem Gepäck zu warten. Der Gestürzte ist offensichtlich stark alkoholisiert. Er will liegenbleiben und Ausnüchtern. Nach einiger Überzeugung und dem gewonnen Wissen, dass er „ums Eck“ wohnt, wird der Mann von einem Jugendlichen und einem Betreuer nach Hause gebracht, während der Rest der Gruppe nun schon einmal einen Blick in die weitere Tourplanung wirft. Nachdem der „Fremde“ gut und sicher nach Hause gebracht wurde und  wir alle wieder vereint sind, geht es weiter zur Synagoge. Wir sind überrascht und irgendwie beeindruckt von dem Gebäude und auch berührt von der Geschichte. Als wir aufbrechen, um unseren Weg zum Bahnhof anzutreten, sind wir erstaunt, wie viele Kameras die Synagoge überwachen. Es macht sich ein wenig das Gefühl breit beobachtet zu werden. Irgendwie beklemmend.

02.08. Es ist nun 03.00 Uhr in der Nacht. In einem Fast Food Restaurant am Münchner Hauptbahnhof finden wir einen Sitzplatz. Hier können wir unsere Ergebnisse hochladen, unsere Planungen weiter vorantreiben und durchsprechen was ansteht. Wir haben uns bereits für mittags in Hamburg angemeldet, wollen dann weiter nach Flensburg und auf der Rückfahrt in Kiel übernachten. Das bedeutet einmal von Süden nach Norden durch ganz Deutschland reisen. Die Planung klingt gut und macht Sinn, denn bereits um kurz vor 05.00 Uhr fährt der Zug (ICE) aus München los und wird uns direkt nach Hamburg bringen. Unser Ziel ist im Zug viel zu schlafen, denn bis zur Abfahrt war das nur  für ein paar Minuten am Rande des Bahnsteigs möglich. Mit dem Sonnenaufgang geht es dann auch los. Dankbar über Platz im Zug und die Möglichkeit einigermaßen bequem schlafen zu können treten wir unsere Süd – Nord Reise an. Ab Kassel kommt dann aber manches anders als geplant. Personenschaden auf der Strecke. Umleitung über eine andere Strecke. Verspätung: 60 Minuten. In Hildesheim ist erst einmal Halt angesagt. Der Lockführer hat die Fahrzeit überschritten. Wechsel des Personals bei diesem unplanmäßigen Halt und weitere wertvolle Minuten sind dahin. Durch die bis jetzt entstandene Verzögerung erleben wir dann kurz vor Hamburg die Spätfolgen des zweiten Weltkriegs. Bombenfund in Hamburg, Strecke gesperrt, Ausweichen auf Busse, die völlig überlastet und überfüllt sind. So fahren wir dann endlich über die Elbbrücken nach Hamburg.  Mit über drei Stunden Verspätung erreichen wir die Hansestadt. Die zweite Millionenstadt innerhalb weniger Stunden, aber ein ganz anderer Eindruck: Hektik in der Stadt und ein „Gewusel“, das sofort auffällt. Für uns geht es weiter, denn wir wollen spielen. Wir haben uns dafür auch etwas Neues überlegt. Zuerst einen Stadtplan besorgen und dann zuerst einmal alle Orte einkreisen, die wir besuchen sollen und wollen, Route festlegen und schon können wir starten. Die Vorgehensweise erweist sich als gut und sinnvoll und entspannt uns etwas. Nachdem schnell ein Gepäckaufbewahrungsort organisiert ist, sind wir zum ersten Mal ohne Rucksack durch eine Stadt unterwegs. Es fühlt sich gut an! Vorbei an der Außenalster und Udo Lindenbergs Wohnort, dem Atlantic Hotel, geht es zum Rathaus. Auf dem Weg nehmen wir das Denkmal von Heinrich Heine mit dem Mahnmal zur Bücherverbrennung von 1933, den Heinrich Herz Turm (Deutscher Physiker, in Hamburg geboren), den Jungfernstieg und den Michel mit. Nette Begegnungen mit sehr offenen Menschen und eine frische Brise um die Nase haben uns Hamburg näher gebracht. Und weiter geht die Fahrt nach Flensburg. Auf der Fahrt werden dann noch „schnell“ die vom CVJM in Hamburg erhaltenen Souvenirs durchgeschaut. Und erstaunt stellen wir fest, dass sogar Werbematerial für eine Veranstaltung für Homosexuelle dabei ist. Etwas irritiert wird uns schnell klar, dass so etwas „derzeit“ bei uns „zu Hause“ wohl undenkbar wäre. Auf dem Weg nach Flensburg begegnet uns eine von Windrädern, Hecken, Büschen und anscheinend sehr sumpfig-nassen Feldern geprägte und scheinbar menschenleere Landschaft. Als dann ein imposantes Brückenbauwerk vor uns auftaucht, über das wir dann auch noch fahren, macht sich die Frage breit: „Was war das?“ Schnell ein Smartphone zur Hand wird versucht mittels Onlinekartenmaterial die Lösung zu finden. Aber es dauert, bis wir das Ergebniss haben, denn die Netzverbindung hier ist alles andere als gut! Mit dem Wissen, dass wir auf diesem Bauwerk den Nord-Ostsee-Kanal überquert haben, geht es nun weiter zum nördlichsten Punkt der Reise: nach Flensburg. Flensburg - irgendwie haben wir in den letzten 24 Stunden einen Klimawandel durchlebt. Es ist frisch, anfangs noch etwas windig, aber deutlich kühler als in den Städten des ersten Tages.  Die Stadt wird nach dem in Hamburg getesteten System (Karten besorgen, Route planen, Aufgaben erledigen) erobert. Es ist unverkennbar: wir sind im Norden angekommen und schon bald ist der Hafen in Flensburg, das Ende der Flensburger Förde, sichtbar. Die Aufgaben sind gut machbar und neben so manchen schönen Eindrücken und einem Aufenthalt direkt am Wasser waren das Nordertor und das Kraftfahrtbundesamt „wichtige“ Orte für uns in Flensburg. Eine Museumswerft direkt an der Förde zeigt echte deutsche Handarbeit und gab uns „Landeiern“ einen kleine Eindruck von dem, was die See ausmacht. Von den Alpen zur Ostsee in nicht einmal 24 Stunden. Wir sind selbst überrascht über das Zurückgelegte, aber es geht heute noch weiter. Gegen 23.00 Uhr und deutlich später als tags zuvor geplant erreichen wir Kiel. Schon wieder eine Landeshauptstadt, die vierte seit Beginn unsere Reise. Nur wenige Aufgaben werden hier erledigt, wir sind müde und in einem Gemeindehaus können wir übernachten.

03.08. Die nächste große Stadt wartet! Und so geht es früh morgens mit dem erstmöglichen durchgehenden Zug weiter nach Frankfurt am Main. Nach einer pannenfreien Fahrt und noch einmal fast fünf Stunden Schlaf erreichen wir gegen 11.00 Uhr Frankfurt. Hier haben wir zuerst wieder ein angeleitetes Gruppenspiel, bei dem vor allem sportlicher Einsatz gefragt ist. Und dann geht es nach einer kurzen Planung an die Aufgaben. „Grüne Soße“, eine Frankfurter Spezialität, hierfür werden Rezept und Zutaten benötig und ein Bild mit dem Frankfurter „Kult-Gefäß“,  dem „Bembel“ darf natürlich nicht fehlen. Auf dem Weg durch die Stadt begegnet uns so manch bekannter, aber selbst noch nicht gesehener Ort: der Römer, die Zeil, die alte Oper, das Bankenviertel. Intersant war auch die Begegnung mit den Occupy-Campern direkt vor der Europäischen Zentralbank (EZB). Aber Frankfurt ist natürlich nicht nur heute Schauplatz für vor allem finanzpolitische Geschichte. Mit dem imposanten Bauwerk Paulskirche und dem, was sich hier im Inneren für die Entwicklung der deutschen Geschichte zugetragen hat, hat Frankfurt natürlich auch einen Platz in der Geschichte deutscher Politik und der deutschen Demokratie.

Nachmittags dann wieder zum Bahnhof. Denn es soll natürlich weiter gehen. Wir wollen nun in den Osten des Landes vorstoßen und heute möglichst noch zwei Städte schaffen. Die erste soll Jena sein. Doch dieser Plan entpuppt sich schon bald als nicht umsetzbar. Wir sitzen erst einmal mitten auf der Strecke fest. „Aufgrund einer Bombendrohung im Bahnhof von Gotha ist hier erst einmal Halt angesagt. Unser Zug wird bis auf weiteres stehen bleiben. Sie können gerne den Zug verlassen, um sich die Beine zu vertreten!“ so tönt es aus den Lautsprechern. Zum Glück haben wir noch ein paar Lebensmittelvorräte! Wir machen es uns bequem und Essen erst einmal. Wir wissen ja nicht wann es weiter geht. Nach etwa einer Dreiviertelstunde die Weiterfahrt bis Bebra, um  dort umsteigen zu können. Aber während der Wartezeit unschöne Szenen am Bahnhof und vor allem hässliche Worte! Ein betrunkener ostdeutscher Berufspendler (durch seinen Arbeitskollegen erfahren wir dies später), ereifert sich lautstark darüber, dass: „…an dieser Bombendrohung doch eh nur dieses unnütze kopftuchtragende Gesindel Schuld ist…“ Nach dem ersten Mal „Weghören“ schreiten wir ein und bieten dem Mann, ebenfalls lautstark, „contra“. Die Stimmung ist zwar aufgeheizt, aber die Meinung der anderen Bahnreisenden ist wohl einhellig die gleiche wie unsere.  Aber durch die aggressive Art des Mannes und seinem sehr muskulösen und durch Alkoholkonsum unberechenbar erscheinenden Auftreten, traut sich kaum einer etwas zu sagen. Nach einiger Zeit dann die Ankunft des Nahverkehrszuges, in den wir einsteigen und „gemütlich“ nach Eisenach gebracht werden.  Dort nutzen wir dann die lange Wartezeit zum Einkaufen und um einen Blick auf Martin Luthers  Wirkungsstätte, die Wartburg, zu werfen. Der Plan ist geändert und die neue Route festgelegt: wir werden auf jeden Fall nach Jena fahren! Aber weiter werden wir nicht mehr kommen, das zeigt uns ganz unmissverständlich der Blick auf die Uhr. Gegen 21.00 Uhr erreichen wir endlich Jena! Aber wir sind etwas geschockt: eine Stadt wie Jena und so ein trister Bahnhof. Wir wollen nur weg von diesem Bahnhof. Und nach einer kurzen Orientierungsphase geht es dann in die Stadt.  Hier dann das Gegenteil: schön hergerichtete Straßenzüge und eine schöne Altstadt. Nun sind wir positiv überrascht. Schnell bekommen wir heraus, dass es einen zweiten, den „Vorzeigebahnhof Jena Paradies“ gibt. Die Menschen in Jena sind hilfsbereit und wir kommen mit unseren Aufgaben gut voran.  Nach dem Besuch auf dem Fernsehturm mit einem tollen nächtlichen Rundblick über die Stadt lassen wir uns erst einmal häuslich in einem Fastfood Restaurant nieder. Aber im Gegensatz zu München sind wir hier nicht so gerne gesehen - wir bleiben trotzdem. Hier ist es warm und unser Zug noch lange nicht da. Wir bleiben noch zwei Stunden sitzen. Dann am Bahnhof noch eine Stunde Powernapping und mit dem ersten Zug geht es wieder weiter!

04.08. Wir wollen heute drei Städte schaffen und sind nach den gestrigen Erfahrungen noch skeptisch ob das klappt. Wir wollen einholen, was wir am Vortag nicht geschafft haben. Der Plan lautet: Wittenberg, Görlitz, Dresden. Der Blick auf die Karte und das Wissen, dass wir viel Strecke „nur“ mit der Regionalbahn fahren können, lässt erste Zweifel aufkommen. Der Blick vorbei an weiten Feldern verrät uns, dass wir im Osten des Landes sind. Mit im Zug sitzen mehrere Familien aus der Region um Jena, die auf dem Weg in den Urlaub sind. Es entwickeln sich interessante Gespräche, vor allem über die gesellschaftliche und politische Veränderung, die diese Menschen seit dem Fall der Mauer erlebt haben. Sie sind zufrieden mit dem, was sich so entwickelt hat, aber sie merken auch an, dass „früher“ mehr miteinander kommuniziert und unternommen wurde, wenngleich auch die Umstände schwierig waren. Dann im Licht der aufgehenden Sonne ein großer Industriepark. Endlose Industrieflächen. „Leuna“ sagt eine der Mitreisenden fast beiläufig. Die Jüngeren können hiermit nichts anfangen und so wird uns nun kurz die Bedeutung dieses riesigen Chemieparks erläutert – von heute und von damals, zu DDR-Zeiten.

07.00 Uhr. Wir haben Wittenberg erreicht. Es hat doch für ein wenig Schlaf gereicht. Zwar sind wir alle müde, aber dennoch motiviert das selbst gesteckte Tagesziel zu erreichen. Auf den Spuren Luthers, gestern bereits überraschend und unplanmäßig mit der Wartburg begonnen, setzen wir den Weg in die Stadt fort. Das Luther Haus, die Cranach Häuser, das Haus Philipp Melanchtons, die Schlosskirche, die Thesentafel, die Luthereiche, das Denkmal der Katharina von Bora - Wittenberg ist voll von Geschichte. Christlicher Geschichte, dem Ursprung der Reformation. Die Stadt macht den Eindruck eine einzige geschichtliche Sehenswürdigkeit zu sein. Leider heute für uns nicht viel mehr als der Pflichtteil, die Aufgaben hier zu lösen! Denn schon um 09.30 Uhr geht es wieder weiter! Der erste Teil der Planung ist aufgegangen und nun sind wir guter Dinge das Tagespensum zu erreichen, wenn denn die Bahn mitspielt.

Über Leipzig mit seinem gigantischen Bahnhof, für uns heute nur Umsteigeort, geht es nun nach Görlitz. Am frühen Nachmittag erreichen wir die östlichste Stadt unserer Tour. Aber schon die Eindrücke auf dem Weg hierher sind kaum nebeneinander zu stellen. Neue Häuser, sehr schön renovierte Orte, die scheinbar unendlich weiten Felder und zugleich auch die sichtbaren Überreste der DDR. Alte verlassen LPG’s, zusammengefallene Häuser, alte und graue Orte. Irgendwie fast irreal was hier auf kleinem Raum sichtbar wird. Die Stadt wirkt irgendwie ungewohnt, unbewohnt, leer, grau, trostlos, traurig. Aber bei schönstem Wetter geht der Weg durch die Stadt. Es fällt uns sehr schnell auf, dass die Menschen in der Stadt eine enorme Ruhe ausstrahlen. Sie haben Zeit, sind gemütlich schlendernd durch die Stadt unterwegs und auffallend freundlich. Wir sind überrascht. Und auch bei unseren Aufgaben ist jedes Mal sehr schnell Hilfe durch Einheimische ausgemacht. Aber bei genauem Hinsehen fällt uns auch auf, dass recht viele Menschen in angetrunkenem und betrunkenem Zustand in der Stadt unterwegs sind und das vor allem abseits der Fußgängerzone in kleinen, dunklen und grauen Gassen. Auch die Grenznähe ist unverkennbar, denn sehr viele Fahrzeuge mit polnischem Kennzeichen sind hier unterwegs, genauso wo polnisch sprechende Fußgänger.

Am späten Nachmittag brechen wir auf zur dritten Stadt des Tages. Wir fahren wieder Richtung Westen und zwar nach Dresden. Es wird die schönste Stadt an diesem Tag werden, die wir bereisen. Die Frauenkirche, das Elbufer, die Altstadt, Dresdens Wahreichen – der Zwinger, die Semper Oper, die neue Synagoge, das Residenzschloss – Orte, die wir an diesem Tag in Sachsens Landehauptstadt besuchen. Wir sind froh den Tag so geplant zu haben, um den Abend und die Nacht hier in der Stadt verbringen zu können. Das Wetter spielt mit und so erleben wir einen lauen Sommerabend, umrahmt von deutscher Geschichte in einer sehr schönen Stadt. Nachdem wir uns dann am Elbufer eine Auszeit genommen und einen Teil des „Roland Kaiser“ Open Air Konzertes (kann man mittlerweile wohl auch schon fast als ein Stück deutsche Geschichte sehen)  mitverfolgt haben ist es dann doch spät geworden bis alle Aufgaben erledigt waren. Übernachtet wird am Bahnhof. Hier, ganz am Rand des Bahnsteiges, dürfen wir mit der Zustimmung der Bundespolizei auf unseren Zug warten (bis zur Ankunft sind es nur noch drei Stunden), der uns weiter nach Hessen bringen soll.

05.08. Heute wird es wieder nach Hessen gehen. Mit dem ersten Zug geht es Richtung Kassel. Nach einer angeleiteten Gruppenaufgabe rund ums Herkulesdenkmal geht es dann in die Stadt. Hier dann Kunst pur. Die „Documenta“, eine Ausstellung über zeitgenössische Kunst, ist dabei eines unserer Ziele. Wir sollen und können uns mit dem auseinandersetzen, für das uns wohl das passende Auge fehlt. Kunst ist und bleibt Ansichtssache, da sind wir uns schnell einig! In Kassel erfahren wir durch die Befragung von Gästen der Documenta einiges über den Bevölkerungswandel und die Entwicklung in der Stadt,  lernen Kassel als eine Märchenstadt kennen und erfahren zudem auch manches über die Bedeutung Kassels als Automobilstandort.

Nun geht es weiter zur nächsten Landeshauptstadt: Hannover. Die Stadt mit dem Regierungssitz der Niedersächsischen Landesregierung wird die letzte Spielstadt für heute sein. Nach unserer Ankunft wird schnell klar, dass wir uns ran halten müssen. Um unser Schlafquartier für die Nacht zu erreichen müssen wir noch einen Zug nehmen. Aber die Aufgaben klappen nicht. Wir kommen nicht vorwärts und der Frust macht sich breit. Nachdem wir über eine Stunde alleine für die Startaufgabe  benötigt haben erkennen wir schnell, dass Hannover nur teilweise zu schaffen sein wird. So haben wir für die Stolpersteine, die anlässlich der Morde an Juden verlegt worden sind, nur sehr wenig Zeit. Auch die Aegidienkirche, eine ausgebombte Kirche als mahnendes Relikt des zweiten Weltkriegs, haben wir nur im „Vorbeigehen“ mitgenommen, ebenso wie den Landtag und das neue Rathaus. Pünktlich erreichen wir zwar den Zug, sind aber frustriert und über den Verlauf des Tages. Es war wohl auch der fehlende Schlaf der letzten Tage, der uns an diesen Punkt gebracht hat. Aber der Tag ist noch nicht um.  Wir fahren noch nach Bochum. Dort haben wir für heute Nacht eine feste Unterkunft und werden mit einem warmen Abendessen erwartet! Welch eine Wohltat. Ein warmes Essen, ein Bett, eine Dusche - ein besonderer Augenblick an diesem Abend, als wir unsere Herberge beziehen können. Bochum ist zwar keine Spielstadt, aber Ausgangspunkt für unsere nächsten beiden Tage.

06.08. Nach einer guten, schlafreichen und entspannten Nacht und einem genialen Frühstück bricht ein ruhiger Tag an. Ohne schweres Gepäck geht es heute nach Aachen. Damit sind nun auch zwei große Ziele für uns erreicht: Wir haben alle vier äußersten Orte des Spiels besucht - und das immerhin schon nach der Hälfte der Zeit! Und wir haben die Stadt erreicht, in der an diesem Tag unser Begegnungsprojekt stattfinden wird. Aber der Reihe nach.

Wir sind so entspannt unterwegs, dass uns glatt der Zug vor der Nase wegfährt. Aber da wir heute so viel Zeit haben ist auch dies kein Problem und das Improvisieren von Zugverbindungen sind wir in der Zwischenzeit ja gewohnt. In Aachen haben wir dann so viel Zeit, dass neben dem Erledigen der Aufgaben auch noch Zeit bleibt, um die Stadt anzuschauen. Dabei fällt sofort auf, dass Aachen sehr viele Touristen anzieht. Dadurch, dass Aachen eine Uni hat, scheint außerdem die Bevölkerung einen sehr niedrigen Altersschnitt zu haben. Neben dem Rathaus, dem Dom, dem Siegel Karls des Großen (ältestes erhaltenes Siegel Aachens) und den vielen Brunnen der Stadt, die wir gesehen haben, war auch schnell klar, dass Aachen mit seinem Dom eine große geschichtliche Bedeutung hat. Hier wurden ja bereits im Mittelalter die Königskrönungen durchgeführt. Heute hat der Dom sogar Europäische Bedeutung, denn jährlich wird hier der Aachener Karlspreis verliehen. Damit werden Menschen geehrt, die sich um die Europäische Einigung verdient gemacht haben. Einige Touristen haben anscheinend mitbekommen, dass wir uns hier vor Ort mit manchen Details beschäftigt haben, und so werden wir immer wieder zu Sehenswürdigkeiten Aachens gefragt.

Gegen Mittag geht es dann zu Bahnhofsmission. Dort haben wir uns für unser Begegnungsprojekt angemeldet. Nach einer fröhlichen und freundlichen Begrüßung haben wir dann einen Einblick in die Arbeit und die Arbeitsbereiche bekommen, einschließlich eines Rundgangs über den Bahnhof und die angrenzende Gegend. Unsere Aufgabe für den Nachmittag: blinden Menschen beim Umsteigen helfen, Gesprächspartner für Menschen im Aufenthaltsraum der Bahnhofsmission sein und für blinde Menschen ein Spiel entwerfen und herstellen. Am Ende unserer Zeit ist dann ein 50 - teiliges Memory entstanden, welches sich durch unterschiedliche auf Karton aufgeklebte Materialien und Formen  auszeichnet. Einen guten Einblick, den wir während dieser Zeit in Aachen gewonnen haben. Der Name „Bahnhofsmission“ war allen bekannt, nicht aber welche Aufgaben hier wahrgenommen werden. Mit diesen guten Erfahrungen und Erlebnissen geht es dann am frühen Abend wieder auf „die Schienen“. Nun zurück nach Bochum, vorbei am großen Braunkohletagebau Garzweiler II und durch die verschiedensten Stätte des Ruhrgebietes. Angekommen erwartet uns wieder ein warmes Abendessen. Die berühmte Currywurst, traditionsreiches Bochumer Gericht!

07.08. Nach einer weiteren ruhigen und erholsamen Nacht geht es heute wieder früh los.  Bereits um 05.00 Uhr mit dem Zug nach Süden. Unser Plan sieht heute wieder drei Städte vor: Kaiserslautern, Stuttgart und Nürnberg. Doch in Essen dann die Durchsage, dass der Zug (der derzeit noch pünktlich ist) aufgrund eines Unfalls auf der Strecke (Leichenfund) umgeleitet werden muss und dadurch eine Verspätung von 90 Minuten bekommt. Nach schneller Umplanung wechseln wir bereits in Köln den Zug und fahren über eine andere Verbindung weiter nach Kaiserlautern. Dies bringt uns nur 60 Minuten Verspätung ein. Unterwegs durchs Rheintal können wir dann die Loreley sowie anschließend den verträumten Kurpfälzer Wald sehen.

In Kaiserslautern haben wir in ganz kurzer Zeit gespielt. So schnell waren wir noch in keiner Stadt. Dann direkt weiter nach Stuttgart. Nachdem wir uns hier mit einem Freund verabredet hatten, um einen Teil unseres Gepäcks in Form von dreckiger Wäsche abholen zu lassen, geht es mit deutlich reduziertem Gewicht weiter. Landtag, Altes Schloss, Neues Schloss, Schlossgarten, Staatsgalerie und die Zacke sind dann auch in Stuttgart schnell erkundet. In Stuttgart hat sich überraschender Weise herausgestellt, dass es auf die ganz Tour gesehen die Stadt ist, in der wir die wenigste Unterstützung und Hilfe von Passanten erfahren haben.

Am frühen Abend geht’s weiter zur letzten Station des Tages:  Nürnberg. Wieder wartet hier ein Spiel in der Nacht auf uns. Überraschend offen sind uns die Franken in ihrer Stadt begegnet. Eine tolle Altstadt hält so manche Aufgabe für uns bereit. Die Burganlage und das Albrecht Dührer Haus, das Rathaus und der Gänsemärchenbrunnen waren nur einige Stationen. Aber Nürnberg mit seiner schweren und dunklen Geschichte des dritten Reiches hat auch mit der Aufarbeitung dieses Themas einiges Neue hervorgebracht. Das sicherlich eindrucksvollste Bauwerk ist hier die Straße der Menschenrechte mit einem Tor und 27 Säulen. Auf jeder dieser Säulen steht ein Artikel der Menschenrechte jeweils in deutscher und einer anderen Sprache. Die mahnenden Säulen erinnern an die Verbrechen des dritten Reiches und mahnen gleichzeitig auch die heute noch an vielen Orten begangenen Verletzungen dieser Rechte an!

08.08. Nach einer kurzen Nacht im CVJM Haus in Nürnberg geht es schon fast in gewohnter Art mit dem ersten Zug weiter. Nach einem guten Zugschlaf erreichen wir vormittags Berlin. Die Bundeshauptstadt, gleichzeitig auch größte Stadt des Landes, empfängt uns wie bisher jede andere Stadt auch mit schönem Wetter. Es wird heute viel zu sehen und zu erledigen geben und so entscheiden wir uns die Rucksäcke an unserer ersten Spielstation zu deponieren und „gepäcklos“ durch Berlin zu reisen. Brandenburger Tor, Hauptbahnhof, alte Mauerreste, die Landesbotschaft von BW, die Botschaften vieler anderer Staaten (USA, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate… um nur einen kleinen Teil zu nennen), Siegessäule, Alexanderplatz, Fernsehturm, Potsdamer Platz und die Synagoge waren Ziele unserer Tour durch die Stadt. Nach über fünf Stunden haben wir uns dann entschieden weiter zu reisen. Einen Teil der wichtigen Orte Berlins wollen wir am 11.08. nach dem Zieleinlauf noch anschauen. Denn heute fehlt uns die Zeit dazu. Nachdem das Gepäck wieder abgeholt ist, geht es mit deutlicher Verspätung weiter nach Norden!

Unser Ziel ist die Hansestadt Rostock. Diese erreichen wir am Abend erst gegen 22.00 Uhr. Geplant war hier in einem festen Haus zu übernachten. Aber bei dem Blick auf den Stadtplan, auf die Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel und die verlorene Zeit entscheiden wir uns unsere Unterkunft abzusagen. Wir werden die Nacht durchspielen und mit dem ersten Zug weiter fahren, um unseren Plan wieder aufzunehmen. Im Bahnhof erleben wir dann einen Polizeieinsatz der für uns nicht alltäglichen Art. Neben einer leeren Schnapsflasche liegt ein schlafender, sehr muskulöser Mann. Acht Polizisten versuchen diesen Mann zu wecken und herauszubekommen wer er ist. Die Polizei selbst geht mit äußerster Vorsicht vor. Als der Mann plötzlich aufspringt und die Polizisten ihn beruhigen wollen fallen Worte wie „Mafia, Tod, Schießen“, allerdings in einem sehr schlechten Deutsch. Wir waren zwar noch am Koordinieren unserer Spielaufgaben für Rostock, haben dann aber unsere Planungen an einem entspannteren Ort fortgesetzt. Rostock, Warnemünde, Ostseehafen, eine selbst zu nächtlicher Stunde lebhafte Stadt mit freundlichen Menschen, die uns helfen die Aufgaben zu lösen. Der Leuchtturm von Warnemünde und große Segelschiffe, die extra zur bevorstehende „Hanse Sail“ eingelaufen sind - viele Eindrücke in der wohl windigsten und kältesten Nacht unserer Tour.

09.08. In drei Tagen ist Zieleinlauf in Berlin. Bis dahin wollen wir noch einige Städte schaffen! Darum  steht heute ein voller Tag an! Drei Städte und zwei Meere. Wir werden sehen, ob der Plan gelingt.

Morgens fahren wir mit dem ersten Zug nach Bremen. Wir besuchen die Bremer Stadtmusikanten, den Bremer Roland, den  Dom und die Altstadt und lösen einige kleine Mundartaufgaben, bevor es dann direkt weiter nach Westen geht.

Mittags sind wir dann zum ersten Mal während der ganz Tour an der Nordsee. Wir haben wieder einmal eine Automobilstadt erreicht und sind nun im Emden. Die kleine „Hafenstadt“ und Hochburg des Matjes hat es dennoch in sich. Die Aufgaben sind nicht ganz einfach zu lösen und spätestens beim Betrachten des Emdener Splitterschutzbunkers wird uns klar, dass die Vergangenheit auch hier ihre dunklen Seiten hat. Aber auch ganz seespezielle Dinge beschäftigen uns heute: Das Feuerschiff „Deutsche Bucht“, ein Fischkutter zum Matjesfang im Hafen von Emden und die Kunsthalle sind weitere Stationen. Nach einem Matjesmenu Emdener Art geht es wieder zum Bahnhof. Und auch hier erleben wir Geschichte. Vor dem Bahnhof eine alte Dampflok. Seit neun Tagen reisen wir nun mit meist modernen Zügen der Deutschen Bahn – da lassen wir es uns nicht nehmen und machen ein Gruppenbild vor dieser alten Maschine!

Und nun auf zur letzten Etappe des Tages: es geht zurück zur Ostsee. Beim Umsteigen in Hamburg erleben wir was länderübergreifende Zusammenarbeit heißt. Wir fahren zwar mit einem EC (Eurocity), aber mit einem für uns ungewohnten Zug: einem dänischen. Nach einer Fahrt über die Fehmarnsundbrücke erreichen wir am Abend die Insel Fehmarn. Es soll unser Übernachtungshighlight der Tour werden und so machen wir uns auf den Weg zum Südstrand. Der Weg ist deutlich länger als erwartet und so erreichen wir nach über einer Stunde zügigem Fußmarsch den Strand. Hier haben wir uns mit der Gruppe aus Hermannsburg verabredet,  die wir in Nürnberg kennengelernt haben. Nach einem freundlichen „Hallo“ beider Gruppen waren schnell ein paar Strandkörbe zusammengezogen, um so einen Wind- und Sichtschutz zu errichten. Gut eingepackt in die Schlafsäcke liegt eine ruhige Nacht vor uns.

10.08. Das Ende der Tour naht. Nach einem kurzen Frühstück am Strand, geht es los die Aufgaben auf Fehmarn zu lösen. Hier erweist es sich heute als Glück, dass weitere Gruppen der German Games auf der Insel sind, denn so können wir uns gegenseitig helfen die Aufgaben zu lösen. Die letzte zu lösende Aufgabe bringt uns an den äußersten Punkt der Insel. In der Ortschaft Puttgarden liegt der Hafen der „Vogelfluglinie“. Am äußersten Ende des Einfahrtsbereichs in den Fährhafen steht ein Gruppenfoto an. Auf der Gegenüberliegenden Seite kann man Dänemark sehen. Der Wind hat nun deutlich zugelegt und wir müssen nun Gas geben! Denn heute geht es noch einmal in den Süden des Landes. Unsere nächste Stadt ist zunächst einmal Essen.  Essen - Einkaufsstadt, früher einmal eine Stadt mit ausgeprägtem Bergbau. Heimat bekannter evangelischer Prediger wie zum Beispiel Johannes Busch, und früher eine Hochburg des Bergbaus im Ruhegebiet. Heute ist Essen vielen aus dem Radio vom Verkehrsfunk bekannt, da die A40, auch Ruhrschnellweg und bei Einheimischen Ruhrschleichweg genannt, oft mit Stau auf sich aufmerksam macht. Nachdem ein angeleitetes Gruppenspiel schnell geschafft ist marschieren wir zügig durch die Stadt. Nach Erledigung aller Aufgaben gehen wir zum Bahnhof und von dort geht es direkt weiter. So ist es zumindest  geplant, doch da macht die Bahn nicht mit: Teilsperrung auf der Strecke! So verschiebt sich erst einmal alles. Aber da unser Zug direkt bis nach Karlsruhe durchfährt (unsere nächste Stadt) nehmen wir die Verspätung ohne Umplanung hin.

Am Abend erreichen wir dann Karlsruhe. Die „badische Hauptstadt“. Ein letztes Nachtspiel wartet auf uns. Zu Fuß wird Karlsruhe erkundet und wir sind wieder überrascht, wie weit sich die Wege ziehen. Bundesgerichtshof, Schlosspark, Schloss, Botanischer Garten, Kaiser Wilhelm Denkmal, Sankt Stephan Kirche. Karlsruhe ist schnell erledigt und auf dem langen Weg zurück zum Bahnhof sehnen wir uns nach Schlaf. Kaum ist der Bahnhof erreicht und die Sitzplätze am Bahnsteig eingenommen schlafen die meisten auch schon. Es ist die letzte offizielle Stadt unserer Tour. Zwei Städte haben wir nun nicht mehr geschafft und werden sie auch aufgrund ihrer Lage nicht mehr erreichen: Passau und Saarbrücken. Aber wir haben vorgeplant und erlauben uns noch einen Spaß bei dieser Tour. Wir wollen es noch einmal wissen und auch dem Südwesten noch einen Besuch abstatten. Wir haben bereits am Nachmittag festgestellt, dass es einen sehr frühen Zug nach Freiburg (im Breisgau) gibt; von dort aus kommt dann auch der ICE, mit dem wir anschließend sowieso zum Spielabschluss nach Berlin fahren wollen. Mit diesen Gedanken und Plänen im Kopf schlafen wir erst einmal drei Stunden auf Karlsruher Bahnhof.

11.08. Das Finale ist zum Greifen nahe! Und um auch auf unserer Tourkarte einen Punkt im Südwesten zu haben, fahren wir nun also noch schnell nach Freiburg. Die Zeit im Zug lässt sich gut mit Schlafen verbringen. In Freiburg dann ein Gruppenbild. Danach warten wir auf den ICE und starten mit so ziemlich den letzten nicht reservierten freien Plätzen in die Bundeshauptstadt. Am Nachmittag in Berlin zeigt der Kilometerzähler unserer Onlinekarte über 6600 Kilometer Wegstrecke an, die wir in unserem Land in elf Tagen mit der Bahn zurück gelegt haben. Viele Stunden Verspätung mit der Bahn durch die unterschiedlichsten Umstände haben uns dennoch nicht davon abgehalten 23 Städte zu besuchen, und das in 15 Bundesländern. Das Saarland haben wir leider nicht erreicht. Nord und Ostsee, Grenzstädte zu den Nachbarländern: Dänemark, Polen, Österreich, Holland und Belgien haben wir bereist. Nun in Berlin angekommen freuen wir uns auf den gemeinsamen Zieleinlauf aller Gruppen am Brandenburger Tor.

Am Abend dann ein Bilderrückblick mit Bildern aller Gruppen. Intersannt zu sehen was andere erlebt haben, sie haben zwar die gleiche Tour, aber dennoch eben eine ganz eigene Tour erlebt. Es ist schön gemeinsam mit den anderen diesen Abschluss zu haben. Wir haben uns in Berlin noch vier Orte aufgehoben: Schloss Bellevue, das Kanzleramt, den Reichstag und das Kaufhaus des Westens. Wir haben sie am Samstagabend bzw. Sonntagmittag nach der Siegerehrung noch gesehen, wenn auch zum Teil nur aus der Entfernung.

12.08. Wir sind so müde, und haben alle zusammen verschlafen. Nur dadurch, dass aus der Spielleitung einem Mitarbeiter aufgefallen ist, das wir gar nicht zu sehen sind, (wir haben ja noch geschlafen) hat sich kurz vor Ende des Frühstücks ein Mitarbeiter auf den Weg gemacht uns zu wecken! Nach einem kurzen, schnellen Frühstück gings dann im CVJM Haus in dem wir auch übernachtet haben, zum Abschlussgottesdienst! Ein sehr schöner Gottesdienst den Freunde und Familien sogar zu Hause übers Internet mit verfolgen  konnten!

Nach dem Gottesdienst dann die Siegerehrung!

Die Spannung nahm immer mehr zu und da die Platzierung von hinten kommend genannt wurden, stieg unserer Freude immer weiter an! Dann die Sensation! Platz zwei für uns und damit haben wir einen 5-tägigen Urlaub auf der Insel Borkum gewonnen! Die Freude bei uns ist unvorstellbar!

Am Bahnhof in Oppenweiler wurden wir dann am 12.08. abends von Freunden und Familien freudig in Empfang genommen. Und danach brauchte jeder erst einmal ein paar Stunden mehr als sonst um mal wieder auszuschlafen!

 Nun Freuen wir uns darauf, im nächsten Jahr unseren Preis einzulösen und Borkum kenne zu lernen.

 

Der Rückblick - ein kleines Resümee.

Eine Tour, sich aufzumachen das Land zu entdecken. Leute kennen zu lernen und Politik und Geschichte zu erfahren.

Ja, das ist uns wahrlich gelungen. Wenn auch im Vorfeld nicht ganz klar wie dies alles in ein paar Tagen gehen kann. So waren es bewusste Begegnungen und Besuche auf der einen Seite und spontane Situationen auf der anderen Seite.  Da haben wir bewusst Orte wie „die Straße der Menschenrechte“ in Nürnberg, das Brandenburger Tor in Berlin, Die Synagogen in München und Dresden besucht und dann bei einem unplanmäßigen Halt am Bahnhof in Bebra die hässlichen rechten Parolen gehört. Hier haben wir uns eingemischt, haben  den laut umher schreienden nicht stillschweigend mit seiner Meinung: “das das kopftuchtragende Gesindel Schuld ist“ stehen gelassen, sondern lautstark auf einem vollen Bahnsteig „Contra“ gegeben. Aber wir mussten dabei auch erkennen, dass es Mut erfordert sich solchen Menschen öffentlich zu stellen!

Wir haben ein wiedervereintes Deutschland erlebt, das ganz unterschiedliche Seiten aufzeigt.  Uns ist aufgefallen dass es Orte im Osten des Landes gibt die fein herausgeputzt sind und andere Orte dem Verfall preisgegeben scheinen. Unterschiedliche Landschaften von den Alpen über Mittelgebirge bis hin zu Flachland und Küste. In Frankfurt ist uns auf kleinstem Raum eine große geschichtliche/politische Bandbreite begegnet. Von der Paulskirche bis zur EZB, von der Zeil bis zu Occupy. Auch das macht unser Land aus.

Wir haben kleinbäuerliche Landwirtschaft im Allgäu und dem Kurpfälzerwald gesehen und genauso große scheinbar industrielle Landwirtschaft im Osten (als Relikt der DDR) des Landes  und auch beispielsweise auf der Insel Fehmarn.

Bei einem Begegnungsprojekt in Aachen bei der Bahnhofsmission konnten wir Menschen direkt und indirekt helfen und einen Einblick bekommen, was es heißt: mit Handicap unterwegs und dabei auch Hilfe anderer angewiesen zu sein und auf der anderen Seite auch was es heißt Angebote für solche Menschen zu machen, bzw. wie solch ein soziales Engagement aussieht. In München konnten wir einem gestürzten, alkoholisierten Mann helfen und ihn nach Hause bringen. Wir haben viele Menschen kennengelernt und immer wieder haben wir selbst auch Hilfe erfahren. (Hilfe bei Aufgaben, Unterkunft und Dusche, Verpflegung etc) Es hat sich gezeigt dass es sich Lohnt auf Menschen zu zugehen und aufeinander acht zu haben.

Fazit: Die Tour war genial, etwas besonderes, anstrengend und dennoch einmalig. Und gelohnt hat es sich in jeder Hinsicht! Wir haben unser Land kennengelernt, haben Landschaften und Regionen gesehen und die Geschichte Deutschlands in Gegenwart und Vergangenheit erfahren. Wir haben Gemeinschaft in der Gruppe erlebt und auch mit fremden Menschen viele gute Begegnungen gehabt. Wir haben Menschen geholfen und selbst Hilfe erfahren. Und wir sind sicherlich geprägt und verändert, auch durch die persönlichen Begegnungen, mit dem Blick für unsere Mitmenschen von den German Games heim gekommen! Und am Ende haben wir erschöpft, aber glücklich einen grandiosen zweiten Platz belegt! Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

 

Der Jugendkreis aus Oppenweiler


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