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Team-Blog


Tag 4

05.01.2018

Täglich grüßt das Murmeltier. Wieder hatten wir eine Nacht in einem rappelvollem Quartier und es scheint so, als würden wir von den anderen Mannschaften verfolgt werden. Oder umgekehrt. Immer die gleichen Teams treffen auf einander und von den anderen Teams sieht und hört man wiederum gar nichts.

Nachdem wir die Sachen gepackt und eine Katzenwäsche vollzogen hatten, gingen wir vor die Tür. Der Regen hatte aufgehört. Uns begrüßte uns blauer Himmel!

Ohne Gepäck gingen wir zur Actionaufgabe. Schneeboule.

Wir mussten erst 10 Meter auf einer Wiese abschätzen, ohne die Fläche betreten zu dürfen. Auf diesen 10-Meter-Punkt mussten wir dann einen Schneeball werfen. In einer bestimmten Zeit mussten wir dann drei weitere Schneebälle so dicht wie möglich an den ersten Schneeball werfen.

Danach wurde die Entfernung auf 25 Meter verlängert und das Verfahren wiederholte sich. Nur konnten wir dieses Mal eine Zwille/ Schleuder verwenden.

Zu guter Letzt mussten wir einen Schneeball so weit wie möglich katapultieren. 

Alle drei Teilabschnitte der Actionaufgabe meisterten wir ganz gut.

Anschließen spielten wir die Stadtaufgaben von Garmisch.

Wir hatten ein tolles Panorama der Zugspitze, die heute angeblich so gut zu sehen war, wie an keinem anderen Tag der GermanGames.

Auf dem Weg zum Bahnhof holten wir noch schnell unsere Rucksäcke aus dem Quartier, besorgten uns Frühstück und führen dann nach Augsburg.

Eigentlich wollten wir heute nach Oberjoch fahren, aber laut BahnApp führte eine Verbindung in 2 Stunden nach Oberjoch, jedoch bereits gegen 8 Uhr und somit vor der Gültigkeit unserer Tickets.

Die nächste mögliche Verbindung war gegen 9 Uhr, Also innerhalb der Gültigkeit der Tickets, jedoch sollte diese Verbindung 5 (!) Stunden dauern.

So entschieden wir uns zur Planänderung und nahmen eine andere Route.

Augsburg spielten wir recht zügig und entspannt. Unterwegs trafen wir noch einen sehr aufdringlichen Passanten, welcher sich über meinen hamburgerischen Dialekt an seine Heimat erinnert fühlte und so mehrfach an unterschiedlichen Orten mit uns das Gespräch suchte, um seine hochdeutschen Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen. Der Mann kam gebürtig aus Verden (Nds.) und ließ uns dann irgendwann unbehelligt weiterziehen.

Nachdem wir Augsburg zünde gespielt hatten, versorgten wir uns auf dem Weg zum Bahnhof noch mit einem Snack und fuhren dann nach Füssen.

Hier spielten wir ebenfalls sehr souverän die Aufgaben. Nur mit der Aufgabe, möglichst viele Fotos von uns zu machen, während wir die Füße im Lech haben, taten wir uns aufgrund der reißenden Strömung sehr schwer.

Nachdem wir alle Aufgaben fertig hatten, gingen wir noch einkaufen, denn morgen ist ja Feiertag! Nun dürften wir morgen gut über die Runden kommen.

Anschließend warteten wir auf den Bus und fuhren gute anderthalb Stunden mit dem Bus von Füssen nach Kempten.

Die Stimmung war gut, aber nach und nach gingen die Augen zu, so dass wir fast alle die Fahrt über schliefen.

In Kempten wurden wir von Lars empfangen, der uns freundlicherweise sein Wohnzimmer für die letzte Nacht zur Verfügung stellte. Und damit nicht genug. Nach unserer Ankunft erwartete uns eine riesige Portion Kässpätzle, die er extra für uns zubereitet hatte.

Gemeinsam aßen wir und erzählten von unseren Erlebnissen.

Wir waren die erste und sind die letzte Gruppe, die bei ihm Unterschlupf finden durfte. Ein Quartier mitten in der Innenstadt. Für uns eine ganz neue Erfahrung, alleine in einem Quartier zu sein. Wir nutzen die Vorzüge für uns und so war es ein gelungener gemeinsamer Tagesabschluss mit der Gruppe.

Wir spielten noch fix die Stadtaufgaben in Kempten und dann krochen wir wieder in die Schlafsäcke. Nun heißt es ein letztes Mal Gute Nacht!

 

 


Ruhpolding - Kufstein - Rosenheim - Garmisch-Partenkirchen

04.01.2018

Tag 3

„Ich und mein, ich und mein Holz!" ertönt es am Morgen um 6.45 Uhr aus dem Handy. Aufstehen ist angesagt und ein sehr anstrengender Tag wartet auf uns.
In Ruhpolding müssen noch die Actionaufgabe und die übrigen 4 normalen Aufgaben. Die Wege waren sehr lang und die kurze Nacht hat dies nicht besser gemacht. Nach großer Anstrengung hatten wir es dann endlich geschafft und es gab erst mal Frühstück im Zug nach Rosenheim.
Dort haben wir die Freischaltaufgabe gelöst, aber haben uns dann doch kurzfristig dafür entschieden, nach Kufstein zu fahren, da gerade ein Zug zur Abfahrt bereit stand.
In Kufstein war es sehr regnerisch und es machte überhaupt keinen Spaß die ganzen acht Aufgaben zu absolvieren.
Das gleiche gilt für Rosenheim, wohin wir danach fuhren. Die Strecken zogen sich, wie wenn man 30km laufen müsste. Irgendwann war es dann endlich soweit und wir konnten, wenn auch pitschnass, in den Zug einsteigen. Büchern wie Goethes „Faust" und Büchners „Danton's Tod" hat der Regen zwar nicht sehr gefallen, doch sie haben es überlebt ohne sich aufzulösen.
Auf dem Weg nach Garmisch mussten wir in München umsteigen: Innerhalb von drei Minuten von Gleis 11 bis 31. Türe auf und losgesprintet. Leider sind das die äußersten Gleise, sodass wir einmal durch geb gesamten Bahnhof mussten. Aussichtslos.
Wie haben es leider nicht geschafft und nahmen dann den Zug 30 Minuten später.
In Garmisch-Partenkirchen haben wir dann lediglich die Actionaufgabe gemacht, Schneeballwerfen.
Dann danach gab es die langersehnte Dusche. Nach drei Tagen schwitzen endlich mal wieder duschen.
Nach dem Abend essen haben wir noch die Ergebnisse des Tages hochgeladen und legten uns schlafen.


Naila - München - Salzburg - Ruhpolding

03.01.2018

Tag 2

Am Morgen ging es dann direkt mit der Actionaufgabe in Naila los. Ziel war es, auf einer Mülltonne liegend, so schnell wie möglich einen Berg hinunter zu fahren. Bei dem Regenwetter zwar nicht ganz so cool, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.
Danach ging es auf große Fahrt nach München. 4 Stunden in einem gut ausgestatteten 6-Personen-Abteil. Verstellbare Sitze, Temperaturregelung, Leseleuchten und sogar 30 Minuten freies W-LAN. Ein Traum eines jeden Zugfahrers.
Als wir in München angekommen sind, haben wir unsere Aufgaben erledigt, ohne großartige Zwischenfälle. Man kannte sich in der Stadt ja schon aus von den German Games 2016.
In Salzburg angekommen haben wir unsere ersten drei Aufgaben erledigt. Als wir am „Sternbräu" einen älteren Mann nach einem Ort gefragt haben, hat er uns eine halbe Stadtführung geboten. Er könnte uns nahezu alle Fragen beantworten und hat uns fast überall hin geführt. Hätten wir einen Orden für den nettesten Passanten zu vergeben, hätte er ihn ohne Zweifel erhalten.
Nachdem wir alle Aufgaben sehr erfolgreich gelöst haben, ging es am Abend weiter in Richtung Ruhpolding. Dort wurden wir gegen 22.30 Uhr sehr freundlich, sogar noch mit Gemüsesuppe, empfangen. Die ließen wir uns schmecken und gingen dann ins Bett.


Tag 3

04.01.2018

Ohne es zu merken, hatten wir heute Bergfest. Aber letztendlich haben wir es trotzdem noch gefeiert. Aber das Reihe nach.

Die zweite Nacht war wesentlich entspannter und erholsamer für alle. Naja, Laurin hatte ja nun keine Isomatte, aber dafür gab es in unserem Quartier Fußbodenheizung.

Gemeinsam mit drei anderen Gruppen schliefen wir in einem großen Raum, aber das war kein Problem, weil alle kaputt genug waren, um zu schlafen.

Als wir dann morgens das Haus verließen, empfing uns wieder einmal... der Regen.

Leider war es wieder zu warm für Schnee und so waren wir recht schnell von einer gewissen Feuchtigkeit umgeben, die wir länger als gedacht mit uns rumschleppen mussten.

Bei leichtem Nieselregen liefen wir zur Actionaufgabe, die aufgrund der milden Temperaturen und des leichten Nieselregens nur teilweise erfolgreich erfolgreich durchgeführt werden konnte.

Anschließen gingen wir zum Bäcker und holten Frühstück. Dort brachte mich ein Hinweisschild mit "Heilige drei Könige - geschlossen" zurück in den Alltag. Ein Feiertag, der im hohen Norden gänzlich unbedeutend ist, wird in Bayern zelebriert, so dass wir uns für Samstag  schon morgen mit allem Nötigen eindecken müssen. Dennoch vergaß ich über den Schreck hinaus nicht, die Brötchen zu kaufen, die uns später ein schmackhaftes Frühstück mit Nutella und Lyoner bereiteten.

Mit der Bahn fuhren wir nach Rosenheim und spielten die Stadt. Bei Regen. 

Hier trafen wir auch den "fahrenden Weisen". Ein fahrender Joker, der uns zusätzliche Punkte bescherte. Nach der Beantwortung einer schwierigen Rätselfrage erlangten wir die maximale Zusatzpunktzahl noch oben drauf.

Da wir noch etwas Zeit bis zum Eintreffen des Anschlusszuges hatten, gingen wir noch einkaufen und dann Mittagessen. 

Wir suchten einen kleinen, aber gemütlichen Döner-Laden auf und stärkten uns. Anschließen gingen wir zum Bahnhof. Es regnete immer noch.

Von dort aus fuhren wir nach München und spielten die Stadt. Bei Regen oder besser gesagt, Dauerregen. So langsam wurden die trockenen Kleidungsstücke am Körper knapp, aber dennoch brach die Stimmung nicht ein.

Nachdem wir eisern alle Aufgaben erledigt hatten, fuhren wir nach Garmisch-Partenkirchen, wo uns Robin im Quartier erwartete.

Wir waren jedoch etwas in Eile. Ich hatte auf der Anfahrt über Robin erfahren, dass es in Garmisch ein Wellenbad gibt. Nach drei Tagen ohne Dusche war das natürlich ein Geschenk des Himmels.

Und über die Eintrittspreise staunen wir noch immer. Kinder 2 €, Erwachsene 4 €. Respekt.

Wir hatten jede Menge Spaß und wurden porentief durchgespült. Es gab sogar eine Wasserrutsche mit freiem Fall und na klar, wie der Name schon sagt, einem Wellenbecken.

Das war definitiv unser Bergfest, jedoch ohne dass wir es merkten.

Nach zwei Stunden war die Haut schon schrumpelig und nach einer Dusche mit Seife machten wir uns wieder abmarschbereit.

Anschließend gingen wir ins Quartier und kochten uns Nudeln mit Pesto. Da wir aber nur einen kleinen Topf und eine Pfanne zur Verfügung hatten, jedoch acht hungrige Männer warteten, stellten wir fest, dass man in einer Pfanne auch Nudeln kochen kann...

Danach hängten wir unsere Sachen zum Trocknen auf und krochen in die Schlafsäcke.

Morgen geht es dann weiter. Ich freue mich schon drauf. Leider ist nun aber auch das Ende in Sicht, aber da will ich noch nicht dran denken.

Gute Nacht.

 


Tag 2

03.01.2018

Der heutige Tag endete für mich mit der Erkenntnis, dass Blog- Einträge, die nicht zwischengespeichert sind, bei einem falschen Tastendruck vollständig gelöscht werden. Deshalb fange ich noch einmal von Vorne an, jetzt manuell ohne BT-Tastatur.

 

Aber nun kommen wir erst einmal zum Beginn des heutigen Tages. 

Wir würden durch einen knackigen Weckruf aus der doch recht kurzen Nacht gerissen, putzten uns die Zähne und machten eine Katzenwäsche. Danach ging es raus in den Regen.

 

Jonas und Laurin hatten es heute Nacht vorgezogen, sich das lästige Auspacken der Schlafsäcke zu ersparen und schliefen im Sitzen auf dem Sofa. Naja. Die Nacht war noch kürzer als ohnehin und gefroren haben sie nicht unwesentlich. Soviel sei verraten, jetzt liegen beide in ihren Schlafsäcken.

Nachdem uns der Regen in Naila begrüßt hatte, spielten wir noch rasch die Aufgaben im Ort und nutzten die Chance zu einem Einkauf beim schreienden Kind. Wir besorgten uns Brötchen und gingen pitschnass zum Bahnhof, wo wir gemeinsam mit drei anderen Teams auf den Zug warteten. 

Praktischerweise war der Fahrkartenautomat kaputt, was jedoch, wie sich später herausstellte, schon lange so ist und durchaus den Verantwortlichen bekannt ist.

Wir stiegen also mit den vier Mannschaften in den Zug und wurden dort bereits erwartet. Von der Schaffnerin. Sie lauerte uns schon im Eingangsbereich auf und ließ nach Fährtantritt die Falle zuschnappen. Was war passiert? Wir sind um 08:52 Uhr eingestiegen und das Bayernticket ist erst ab 09:00 Uhr gültig.

Uns begegnete somit die geballte Ladung deutscher Gründlichkeit und es entstand ein RTL2- reifer Dialog über Pingeligkeit, Grundsätzlichkeiten, zugedrückte Augen, Verständnislosigkeit und letztendlich siegte: die deutsche Gründlichkeit.

Für die eine Station mussten nun alle Teams einen Einzelfahrschein lösen, um die 8 Minuten, die mittlerweile bereits vergangen waren, um 09:12 nachzuzahlen... 

Nach zwei Teams verlor die Schaffnerin aber dann endgültig den Überblick und wir kamen mit dem Schrecken davon, ohne noch Tickets nachzulösen.

Nun starteten wir durch in Richtung Passau. Wir wollten die Stadt spielen und anschließend über Salzburg nach Ruhpolding fahren.

Leider hatten wir unterwegs einige Verzögerungen, so dass uns die Anschlusszüge flöten gingen und wir deshalb schweren Herzens Passau aus dem Tagesplan warfen.

Nach nur sieben Stunden Bahnfahrt erreichten wir dann die erste Spielstadt des heutigen Tages. Salzburg.

Eine tolle Stadt mit netten kleinen Gassen und der bekannt österreichischen Gelassenheit.

Die Aufgaben waren schnell gespielt und wir hätten noch etwas Zeit, uns die Bäuche bei einem guten Abendessen vollzuschlagen. Danach fuhren wir zurück nach Deutschland und beendeten die Reise in Ruhpolding.

Somit starteten wir in der nördlichsten Spielstadt und beendete die Tagesreise in der südlichsten Spielstadt.

Auch hier spielten wir die Aufgaben und kamen das erste Mal mit Schnee in Kontakt. Leider nur alter Schnee, aber wenn man den Wetterprognosen glauben darf, erwartet uns morgen Neuschnee.

Ich lasse mich überraschen und sage jetzt gute Nacht. Ich vernehme bereits ein leichtes Schnarchen in unserem Schlafraum. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass alle die Augen zu haben dürften.

Bis morgen!


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