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Team-Blog


Tag 8

13.08.2016

Heute morgen fiel uns allen das Aufstehen schwer. Die letzten Tage stecken uns in den Knochen und gefühlt haben wir einen Schlafdefizit von über 26 Stunden. Aber Jammern nützt nichts. Tapfer machten wir uns um 06:25 Uhr auf den Weg zur S-Bahn, um über den Nürnberger Hauptbahnhof nach Passau zu fahren.

In Passau spielten wir die Stadt und lernten es wieder zu schätzen, dass in anderen Städten die Aufgaben präzise gestellt waren... In Passau drehten wir einige Ehrenrunden und grasten auch das komplette Inn-Ufer auf der Suche nach einer Lösung ab. Aber dafür waren wir an der Stelle, wo sich Donau und Inn begegnen. Auf dem Rückweg von dort zum Bahnhof hörten wir dann eine Fremdenführerin zu ihrer Gruppe sinngemäß sagen: " Da hinten treffen sich die zwei Flüsse, das ist ganz nett zu sehen, aber sooooo weit wollen wir nun heute nicht laufen. Da gehen Sie am Besten mal hin, wenn sie ganz viel Zeit haben."

Wir nahmen uns unfreiwillig die Zeit und verpassten unseren Zug. Dafür gab es leckere LKW zum Mittag und wir lernten, wie die Butter in die Brezel kommt. Auf jeden Fall ein Gewinn.

Anschließend fuhren wir weiter nach München, wo wir von den Menschenmassen fast erschlagen wurden. Wir mussten uns regelrecht unseren Weg bahnen und verloren so auch noch einmal kostbare Zeit. Aber dafür war das Wetter schön und wir konnten ein wenig vom münchener Lebensgefühl spüren.

Und dank der vielen Junggesellenabschiede waren die Passantenaufgaben ein Kinderspiel, es gab immer genug Kandidaten, die ohne zu Fragen ihre Menschenwürde abgaben ^^.

Nach München fuhren wir dann nach Stuttgart, wo wir beim CVJM in Möhringen Quartier machten. Team Markus erwartete uns bereits, so dass der Abend doch länger als geplant wurde, weil wir uns so viel zu erzählen hatten.

Zum Glück glichen wir noch einmal die Endzeit der GG ab, so dass wir noch früh genug feststellten, dass wir vielleicht doch rechtzeitiger in Stuttgart sein sollten, wenn wir die Abschlussveranstaltung noch mitmachen wollen.

Morgen geht es nochmal früh hoch. Stuttgart muss noch gespielt werden und auch noch eine weitere Stadt.

So langsam macht sich jetzt schon Wehmut breit, dass es morgen schon wieder zu Ende ist.

In diesem Sinne, ein letztes Mal Gute Nacht von mir! 


Fazit-Städte

13.08.2016

Hier möchte ich festhalten, welche Eindrücke ich von den Städten bekommen habe. Ich versuche so gut es geht eine gemeinsame Meinung als komplette Gruppe darzustellen. Natürlich kenne ich nicht alle der Einzelmeinungen, wodurch dieser Eintrag zu einem großen Teil meine eigene Meinung darstellen wird. Ich werde dabei chronologisch vorgehen.

Freiburg: unsere Anfangsstadt, schöne Altstadt, aber viele Touristen, gutes Wetter, für mich unter den Top 3 der schönsten Städte auf unserer Reise

Kaiserslautern: cooles Fußballstadion, runtergewirtschaftet, langweilig

Frankfurt: schöne Innenstadt, Wahrzeichen wie das Euro Zeichen und die Bankentower, schöne Promenade

Passau: schöne Altstadt, weitestgehend ruhig, viel Ufer an Donau und Inn

München: riesig, ich hab das Gefühl, dass man vieles schon mehrfach gesehen hat, daher langweilig

Nürnberg: schöner Marktplatz, krasse Aussicht von der Burg, aber nach drei Stunden auch eher langweilig

Erfurt: restaurierte Innenstadt mit der Gera, ruhig, überall versteckte KIKA-Männchen, sehr schön

Kassel: so lala, die Stadt an sich hat mir nicht so gut gefallen, aber der Park war krank nice

Aachen: weder ne schöne Stadt, noch nette Menschen, man könnte sagen die unfreundlichsten Menschen auf der ganzen Tour

Cologne: rund um den Dom war cool, Rheinufer auch, aber war man halt schon paar Mal dort

Bochum: für Ruhrgebiet überdurchschnittlich, paar ordentliche Plätze, sonst eher uncool

Paderborn: kleine Stadt, schöne Innenstadt, haut nicht vom Hocker

Münster: richtig schön, auch locker in den Top 3, viele Fahrräder, krasse Innenstadt, Schloss, alles picobello

Bremen: hübsche kleine Gässchen, historisch wertvoll und restauriert

Hamburg: zu groß, um ein Urteil zu fällen, deshalb sag ich nur eins: Todesschnitzel

Lübeck: ordentlich, aber nicht besonders, Marzipan war geilomatiko

Wismar: hübscher Marktplatz, nice Strandpromenade, aber eher für die Generation meiner Großeltern attraktiv

Binz: Ostseebad war frisch und wohltuend, Aufgabe(n) war(en) die besten der Tour

Potsdam: großes barockes Freilichtmuseum ohne Menschen

Berlin: auch zu groß, um was zu sagen, Touristenziele sollte man auch vorher schon gesehen haben

Leipzig: kreative Straßenbahnen, kann man Kehl anschauen, muss man aber nicht

Dresden: wir waren nachts dort unterwegs, was man gesehen hat war sehr schön, auf jeden Fall eine genauere Betrachtung wert

Magdeburg: schöne Altstadt, schöne Promenade entlang der Elbe, außerdem war das Wetter dort perfekt

Hannover: Kurden Demo, cooles Fest am Stadtsee als wir dort waren

Fulda: zweitbeste Aufgaben nach Binz, gebührender Abschluss für die Tour

 

 

 


Tag 7

12.08.2016

Mir viel zu großen Schritten gehen wir auf das Ende der diesjährigen GermanGames zu :( Die Zeit vergeht wie im Flug und wir wünschten uns, wir könnten am Sonntag noch einmal von vorne anfangen...

Der heutige Tag war mal wieder vollgepackt mit allerlei kleinen und großen Abenteuer. Wir starteten in Lübeck, versorgten uns noch mit den nötigen Frühstücksutensilien und fuhren dann über Hannover und Fuld nach Nürnberg.

In Hannover bereitete uns die unpräzise Fragestellung einer Aufgabe Kopfzerbrechen, aber wir haben dann noch das Beste draus gemacht. Zügig spielten wir Hannover durch und fuhren dann weiter nach Fulda.

Fulda erschien uns eine übersichtliche und kleine Stadt zu sein und so waren wir nach 40 Minuten zurück am Bahnhof, mit allen Antworten in der Tasche und mit viel Tatendrang für Nürnberg.

Dort bezogen wir zuerst das Quartier und anschließend spielten wir noch die Aufgaben von Nürnberg. Leider erwischte uns auch am heutigen Tag der Regen und wir spielten durchnässt die letzten Aufgaben. Immer im Kampf mit der Dunkelheit und der Feuchtigkeit.

Ach so, zum Thema Feuchtigkeit können wir noch verkünden, dass Paul´s Handy wieder voll funktionsfähig ist. Jedoch hätte er es beinahe in Fulda auf dem Bahnhof liegen lassen. Ein beherzter Sprung aus dem Zug und wieder zurück in den schon fast abfahrenden Zug rettete das Handy und die Stimmung.

Eigentlich wollten wir in Nürnberg traditionell Würstchen essen, aber irgendwie fanden wir keine Lokation, die uns zusagte und so landeten wir bei Pizza, Lasagne und Calzone.

Nachdem wir nun heute endlich mal wieder duschen konnten (die letzte Dusche hatten wir am Dienstag abend in Köln) gehen wir heute wieder früh ins Bett, da morgen ein langer Tag und ein frühes Aufstehen wartet. Wir wollen den letzten Tag noch einmal sinnvoll nutzen und ein paar Kilometer machen.

Once again, gute Nacht und bis morgen 


Berlin-Potsdam-Berlin-Leipzig-Dresden

12.08.2016

Es wird immer schlimmer... Jeden Morgen ist man müder, obwohl man einen klingelnden Wecker um 6:30 Uhr durchaus gewöhnt ist. Vielleicht liegts an der Bettruhe um halb drei. Vielleicht auch nicht. Ist ja auch egal. Auf jeden Fall haben wir dieses Mal zum ersten Mal an nem richtig echten Tisch gefrühstückt. Das ist viel ungewohnter als das Ausstehen. Wir sind da so ganz gemütlich gegen dreiviertel acht aus unserer Unterkunft und zogen dann los nach Potsdam. Zum Glück ohne Belastung auf unseren Schulter, außer natürlich der Anspruch bei den German-Games gut abzuschneiden. Potsdam ist ein totes Städtchen, aber komplett restauriert. Man fühlt sich zurück in die Blüte des Barocks versetzt. Wie in nem Freilichtmuseum nur ohne Eintritt und ohne Touristen. Mit Menschen sahs aber generell eher kritisch aus. Dieses eine Schloss mit dem französischen Name, den keiner aussprechen, schreiben wollen wir erst gar nicht probieren, kann haben wir auch gesehen. Passt wunderbar in diesen Park. Es fehlen nur noch die Könige und hübschen Prinzessinen und die Zeitreise wäre perfekt. Danach gings auf jeden Fall weiter in die Bundeshauptstadt Berlin City. Die Aufgaben waren bis auf eine sehr fair muss ich zugeben. Man hat es geschafft die Aufgaben auf vier U-Bahnhöfe mit machbaren Fußwegen zu konzentrieren, was bei einer solchen Megacity nicht allzu leicht ist. Nachdem wir die Aufgaben erledigt hatten, war außnahmsweise mal Beeilung gefragt. Jede Minute zählt! Google sagt neun Minuten bei schneller Gehzeit aber der Bus fährt in sieben. Also mal wieder nen Sprint mit vollem Gepäck und in den schon stehenden Bus spurten. Mal wieder Glück gehabt oder vielleicht auch etwas höheres. Umsteigen und alles hat Spitz auf Knopf gepasst. Bloß keine Zeit verlieren lautet die Devise. Auch nichts Neues bei uns. Leipzig lief noch besser als die beiden Städte am Vormittag und so konnten wir noch einkaufen gehen, bevor wir seelenruhig um sieben in den Zug nach Dresden einsteigen. Um neun Uhr sind wir dann in der letzten Stadt für diesen Tag angekommen. Noch so was typisches für unsere Reise. Noch typischer ist, dass wir uns dann noch ne Schlemmerstunde beim Burger King gegönnt haben und dann noch zur Unterkunft fuhren, um effektiv um kurz nach 22:30 Uhr mit den Aufgaben zu starten. Eigentlich hat das echt nichts mit Erholung zu tun, aber wir wollen ja schließlich gewinnen und schaffen dazu mit harter Arbeit beste Voraussetzungen. In diesem Sinne eine gute und erholsame Nacht an unsere Mitstreiter und natürlich an uns selbst.

Servus, pfiat di und grüß Gott


Tag sieben "auf Besuch im Osten"

12.08.2016


Nachdem wir gestern Berlin abgeschlossen haben konnten wir heute Morgen direkt losfahren Richtung Leipzig. Der Berliner Bus machte unsere pünktliche Ankunft noch etwas spannend, durch das Joggen zum Bahnhofsgleis machten wir die Verspätung des Busses aber wieder wett.
Im ICE von Berlin-Südkreuz nach Leipzig Hbf konnten wir uns wieder ausruhen.
Leipzig wurde von einer anderen German Games Gruppe vorbereitet und so waren wir auf die Aufgaben gespannt.

Mit einigem Rumüberlegen und Kombinieren konnten wir die Aufgaben lösen.
Von Wagner über Auerbachs Keller bis hin zu Bachs Musik hatten wir alles gesehen bzw. gehört und so stand die nächste Reise an. Weiter ging's nach Dresden.

Doch bevor wir mit den Aufgaben loslegen konnten, mussten erst einmal die hungrigen Mägen gefüllt werden. Vom goldenen Reiter bis zur Frauenkirche. 

Nächtigen konnten wir direkt in Dresden in einer alten Villa, die der evangelischen Studentengemeinde gehört. Und so konnten wir unser Nachtlager im Kaminzimmer aufschlagen.


 

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Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) bietet als Landesstelle sinnstiftende Angebote, Veranstaltungen und Dienstleistungen für Jugendwerke in Orten und Bezirken, aber auch für Kinder, Jugendliche, Konfirmanden, junge Erwachsene, Erwachsene und Familien. Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) ist die Zentrale für die evangelische Jugendarbeit in Württemberg und arbeitet selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.


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